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Die Schicksalsschläge des Klosters
Rückkehr der Benediktinerinnen im Jahre 1848

Fast acht Jahrhunderte sind vergangen, seit Rudolf das ursprüngliche Kloster, dessen Mauern während der Revolution in Schutt und Asche gelegt wurden, gegründet hat.


Von den Schwestern auf der Gartenmauer
einer Familie des Dorfes aufgestellte Pieta in
Dankbarkeit ihrer Aufnahme

1848 macht sich eine Gruppe aus der Schweiz von der Helvetischen Konföderierung im Ringen mit der Kirche vertriebener Nonnen auf den Weg ins Elsass. Sie machen in Ottmarsheim Halt und werden von einer, dann von mehreren Familien des Dorfes aufgenommen. Sie kaufen mit Unterstützung von Wohltätern die brachliegenden Ländereien des ehemaligen Klosters auf und bauen langsam und geduldig eine neue Kapelle und neue Gebäude wieder auf.



Am Anfang des 20. Jh. erlangt die Gemeinschaft vom Heiligen Stuhl die Aufnahme in die Institution der Benediktinerinnen der Ewigwährenden Anbetung.
Die zwei Weltkriege stören ernsthaft das klösterliche Zusammenleben und 1946 werden die Nonnen von Ottmarsheim den Benediktinerinnen von Ostheim, ihrem neuen Mutterhaus zugestellt.
Aber der Schwesternorden, von der Krise der Berufungen ereilt, schmilzt zusammen. Die älteren Schwestern werden nicht mehr von jungen Novizen ersetzt.
1991 lässt sich eine Bruderschaft, die Diener von Jesus und Maria, in Ottmarsheim nieder, in der ersten Zeit im ehemaligen restaurierten Gästehaus des Klosters, dann seit 2001 in den Gebäuden der Benediktinerinnen. Jeder Orden bewahrt sich seine Besonderheiten und seine Unabhängigkeit. 







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