Die Schicksalsschläge des KlostersZwei durch die Basler im 13. und 15. Jahrhundert gelegten Brände Ein erstes Mal zerstören Heinrich von Neuenburg, der Bischof von Basel und seine Neuenburger Verbündeten den Maudturm, den Rudolf am Rheinufer nahe Bantzenheim und gegenüber Neuenburg errichtet hat und setzen das Kloster von Ottmarsheim in Brand.
Erneute Verwüstung 1445, dann 1446, als die bischöflichen Truppen das Dorf besetzen und Kloster und Abteikirche in Brand setzen, deren Mauern aber den Flammen widerstehen, die Fresken jedoch werden zerstört.
Die Basler nehmen die Statue des Heiligen Quirin, dessen Reliquien ein Geschenk der Schwester des Papstes Leo IX sind.
Heute noch wird der heilige Quirin jedes Jahr am 1. Mai durch eine Wallfahrt geeehrt. Die heutige Statue aus dem 17. Jh. ist nur die barocke Nachbildung der ursprünglichen.