Ottmarsheim, ein ParadoxDann ein "Wunder" Ein Wunder, tatsächlich, und zwar in der Form eines historischen Ereignisses wird die Wirtschaft Ottmarsheims und der umliegenden Dörfer des Rheinstreifens völlig verwandeln und einigen dieser Orte einen beneidenswerten Wohlstand bringen..
Am Ende des 1. Weltkriegs wird der Vertrag von Versailles 1919 vom Sieger Frankreich und dem besiegten Deutschland unterschrieben. Unter den zahlreichen Klauseln, deren wichtigste die Rückkehr des Elsass zu Frankreich beinhaltet, erscheint eine Vereinbarung das Rheinwasser betreffend. Es wird dort angegeben, dass Frankreich das Recht hat die Wasserkraft des Rheins zu nutzen mit der einzigen Bedingung den freien und kostenlosen Schiffverkehr auf dem Rhein zu gewährleisten.
Schon 1933 ist das Wasserkraftwerk Kembs erbaut. Nach dem 2. Weltkrieg, und zwar 1952, wird das von Ottmarsheim am â??Grand Canal dâ??Alsaceâ??, parallel zum Rhein, eingeweiht.
Den Ufern entlang dieses Wasserwegs wird ein weitreichendes Industriegebiet angesiedelt und ein wichtiger Hafen erbaut, der heute der zweitgrösste Binnenhafen des Elsass nach Strasbourg ist.
Zeugenaussagen der Ehemaligen der Baustelle